1. Kleine Fahrtag – Teil 1

„Könnten wir MiniMaxler nicht häufiger mal einen kleinen Fahrtag veranstalten, nur einen Tag und dafür nicht so groß…“

Am 23.07.2022 fand der 1. Kleine Fahrtag bei mir auf der Terrasse statt.
Andree, Matthias, Stefan und Tjark brachten ein paar Module und Fahrzeuge mit.
In nur 1 Stunde bauten wir ein kleines Arrangement in U-Form auf:

  • Schattenbahnhof Selsingen
  • Bahnhof Riensförde
  • Rübenverladung
  • (End-) Bahnhof Wölpsche

Danach konnten wir Fahrspaß pur genießen…

Und zwischendurch machte Matthias Bilder (Teil 1)

Erst mal nen Kaffee. – (c) Matthias Peukert
Schattbahnhof Selsingen – (c) Matthias Peukert
(c) Matthias Peukert
Wölpsche – (c) Matthias Peukert
(c) Matthias Peukert
(c) Matthias Peukert
Wölpsche – (c) Matthias Peukert
Riensförde – (c) Matthias Peukert
Gasthof Zur Linde in Riensförde. – (c) Matthias Peukert
Wölpsche – (c) Matthias Peukert

Zwischendurch gab es Mobateller (Knackwurst mit Kartoffelsalat), Getränke und Kekse.
Und am späten Nachmittag hatten wir in ca. 30 Minuten alles abgebaut.

Mir hat es sehr viel Spaß gemacht
MiniMaxDieter

Aufbewahrung Rollmaterial (Wagen)

Da ich es immer sehr mühselig empfand, die Wagen aus ihren OVP’s zu entnehmen, um damit Betrieb zu machen, habe ich nach einer Lösung gesucht und diese auch gefunden.
Beim Durchstöbern alter MIBA Hefte entdeckte ich die für mich ansprechende Umsetzung.
In dem Artikel hatte ein FREMOikaner in der Schublade eines Küchenschrankes folgendes umgesetzt:
Aus Kunststoff L-Profilen hatte er sich eine für die Schublade passende Ablage geschaffen, ähnlich unserer Transportkisten für das Rollmaterial.
Also besorgte ich mir Kunststoff L-Profile 40x40mm in weiß, die ich auf Länge für meinen IKEA Schubladenschrank zuschnitt.
Pro Schublade passen 6 Profile hintereinander, die ich auf der Rückseite mit hochwertigem Klebeband zusammengehalten habe, damit sie im Verband bleiben und nicht verrutschen.
In die Profile passen die Wagenkarten der Güterwagen auch gleich mit rein.
So kann ich die Wagen entsprechend ihrer Art sortieren und bei Bedarf direkt entnehmen.

Das gleiche kann man auch für die Lokomotiven umsetzen. Hierfür habe ich mir schon einen 2.ten Schrank zugelegt.

Das ganze sieht dann so aus…

Grüße
Matthias

(c) Matthias Peukert
(c) Matthias Peukert
(c) Matthias Peukert
(c) Matthias Peukert




(c) Matthias Peukert

Bauabschnitte eines MiniMax-Standard-Moduls

Matthias baute ein MiniMax-Modul-Muster auf 50 cm Länge, unterteilt in 10 einzelne Bauabschnitte.

(c) Matthias Peukert
(c) Matthias Peukert
(c) Matthias Peukert
(c) Matthias Peukert

Die einzelnen Bauabschnitte 1-10…

  1. Modulrohbau aus 10mm Pappelsperrholz (genagelt und verleimt).
  2. Trassenunterbau: Erste Lage Trittschalldämmung (50mm)
  3. Trassenunterbau: Zweite Lage Trittschalldämmung (45mm).
    -Modulkasten mit Styropor oder ähnlichem Material bündig zur Oberkante ausfüllen.
(c) Matthias Peukert
  1. Böschung und Grabennachbildung mittels Trittschalldämmung.
  2. Gesamte Oberfäche mittels brauner Abtönfarbe abdunkeln.
    -Verlegung des Gleismaterials (hier „Tillig Elite“).
    -Gleismaterial elektrisch versorgen, wurde in diesem Fall nur angedeutet. Siehe Modulunterseite.
  3. Gleismaterial mittels geeigneter Farben altern (hier Acrylfarben von Marabu und Revell).
    -Moduloberfäche besanden, dient als Unterbau für die anschließende Begrasung.
(c) Matthias Peukert
  1. Gleismaterial schottern und trocknen lassen.
    -Grundbegrünung 2mm Grasfasern „Frühherbst“ von Mininature.
  2. Weitere Begrünung mit 4,5mm Grasfasern „Frühherbst“.
(c) Matthias Peukert
  1. Akzente setzen mit andersfarbigen Grasfasern („Spätherbst“ oder „beige“).
  2. Finale Ausgestaltung: Büsche und Bäume.
    Kilometersteine und Telegrafenmasten (hierauf wurde verzichtet).
(c) Matthias Peukert

Grüße Matthias

Gerüchteküche oder Tratsch im Treppenhaus

Eine Kurzgeschichte von Andree…

Ich will ja nicht über andere Leute reden oder Gerüchte verbreiten. Aber neulich beim Frisörsalon Bettina wurde ich unfreiwillig Zeuge eines Gesprächs zwischen der Frisörin Frau Kabel und der Kundin Frau Binder, die sich eine Dauerwelle verpassen lies. Das dauert ja etwas länger… Und Frau Kabel kam so richtig in Fahrt.
Nun ja, so ungefähr:
„Also wissen sie Frau Binder, von mir haben sie es ja nicht und ich bin ja nun wirklich nicht die, die über andere Leute redet, aber ich habe von Frau Sauerbier gehört, das ist die Frau aus dem 2. Stock von gegenüber und die hat es nun von ihrer Schwester, also ganz unter uns, im Vertrauen, ja die junge Deern aus dem ersten Stock, die Layla, die soll ja mannig viele Männerbekanntschaften haben.“
„Waaas ? Sagen sie blos.“
„Jaaa ich sage es ihnen. Wie die mit ihren knappen Röcken den Mannsbildern den Kopf verdreht… Ständig geht da einer ein und aus.“
„Ich weiß ja nicht, Sowas hat es in unserer Jugend nicht gegeben. So´n büschen Anstand is ja nicht zuviel verlangt.“
„Nee. Wirklich nicht. Das ist doch auch ein ehrenwertes Haus. Wenn da mein Heinz nach schauen würde, na dem würde ich aber was erzählen… Und dann ständig diese laute Musik. Ich glaube die dreht das Radio doch extra laut auf.“
„Aber das geht doch nicht. Man nimmt doch Rücksicht, auf die Nachbarn und so.“
„Jaaa. Und dann noch diese wilde, die amerikanische Musik. Mit Elvis Pressler oder wie der heißt.“
„Nee aber auch.“
„Und neulich, aber das haben sie nun wirklich nicht von mir, da brannte nachts um eins noch immer Licht. Na, wenn der Mann nicht über Nacht geblieben ist.“
„Oh oh, wo soll das nur noch hinführen. Sowas hat es früher nicht gegeben. Wenn da sich man nicht bald der Storch ankündigt. Und die Deern ist noch in der Lehre.“

Man gut das ich dann mit dem Haareschneiden fertig war und gehen konnte. Das ist bestimmt alles nur Tratsch aus dem Treppenhaus. Mich interessiert sowas ja nicht. Aber sollte ich die Layla mal treffen kann sie ja fragen, was da dran ist.

Grüße Andree

(c) Andree Endreß

Signaltafeln selbst gebaut

Alte Schienen hat die Bahn in der Vergangenheit als Ständer für Andreaskreuze und Signaltafeln oft wiederverwertet, jedenfalls auf Neben- und bei Kleinbahnen.
Eine schöne Idee auch für uns MiniMaxler…

Alte Schiene auf ca. 30 mm ablängen und mit Rostfarbe anmalen. Die Signaltafeln gibt es z.B. von Weinert oder im Web. Diese (ausdrucken,) erst auf schwarze Bastelpappe kleben, ausschneiden und dann noch mit ein wenig (Rost-) Farbe verschmutzen.
Für eine Emaile-Wirkung kann man noch Tesafilm aufkleben, darauf habe ich meist verzichtet. Anschließend mit wenig Alleskleber die Tafel oben am Mast ankleben. Vorsichtig ein kleines Loch neben dem Gleis gebohrt, mit etwas Leim aufgefüllt und den Mast eingesteckt, anschließend noch ausrichten (darf auch mal etwas schief stehen).

Grüße MiniMaxDieter

Signaltafeln in Sassenholz – (c) Dieter Lemmermann
WZTE-Strecke bei Hanrade im Nov. 2015 – (c) Dieter Lemmermann

Nachtrag: Mit Code 55-Gleis sieht es noch filigraner aus! (Tipp von Christoph)